Abnehmen ohne Kalorien zählen

Du möchtest abnehmen, jedoch nicht auf Kalorien schauen müssen?

Auch wenn es effektiv ist seine Kalorien eine Zeit lang im Überblick zu haben, weil es dich sicher ans Ziel bringt und du eine Menge über deinen Körper und das was in deinem Essen enthalten ist lernst, ist es natürlich mit Aufwand verbunden.

 

Deswegen möchte ich dir hier 6 Tipps geben, die dir helfen können automatisch weniger zu essen und mehr zu verbrauchen.

 

Um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen, möchte ich erstmal erwähnen, dass wenn es um Gewichts Zu- oder Abnahme geht IMMER die Kalorienanzahl entscheidet.

Möchtest du abnehmen musst du weniger Kalorien zu dir nehmen als du verbrauchst, möchtest du zunehmen musst du mehr Kalorien essen als du verbrauchst. Jeder der dir etwas anderes erzählt lügt einfach. So funktioniert unser Körper und jede Art von Diät ist auf ein Kaloriendefizit basiert.

 

Hier also meine 6 Tipps:

 

 1.Achte auf deinen Schlaf.

Wenn es um Fettverlust und Hungerkontrolle geht ist Schlaf ein sehr wichtiger Faktor. Warum? Im Schlaf wird dein Hungerhormon (Ghrelin) abgebaut und dein Sättigungshormon (Leptin) produziert. Dementsprechend hast du am nächsten Tag entweder mehr oder weniger Hunger.

Hierbei ist die Schlafqualität wichtiger als die Schlafdauer. Schläfst du nur 6-7 Stunden, dafür aber gut, ist das mehr Wert als 9 Stunden unterbrochener Schlaf. Der Vorgang mit den Hormonen passiert nämlich in der Tiefschlafphase. Hast du Unterbrechungen, kommst du wahrscheinlich gar nicht in diese.

Für mehr Tipps zum Thema Schlaf folge unserer Seite www.powerandrest.at > Instagram @power_and_rest

 

2.Reduziere Stress

Ein chronisch erhöhter Cortisol (Stresshormon) Level, setzt andere Hormone wie zb. deine Verdauungshormone herunter und lässt deinen Körper nicht optimal Fett verbrennen.

Stress erhöht auch deine Insulinresistenz.  Insulin transportiert die Nährstoffe in die Zellen. Funktioniert dieser Vorgang nicht optimal weil du kein Insulin erzeugen kannst, werden diese Nährstoffe eher in deine Fettzellen als in deine Muskelzellen wandern.

Erhöhter Stress beeinflusst auch deinen Schlaf negativ was sich wiederum schlecht auf deinen Fettverlust auswirkt.

Du siehst, im Körper hängt wirklich alles miteinander zusammen. 

Das sind nur ein paar negative Auswirkungen auf den Fettverlust. Um alles aufzuzählen und zu erklären müsste ich einen extra Artikel schreiben, interessiert dich das Thema, lass es mich gerne wissen und ich werde eine  extra Artikel darüber verfassen.

 

3.Gehe spazieren

Eine Studie hat ergeben, dass wenn Du weniger als 7000 Schritte am Tag gehst, dein Körper weniger vom Sättigungshormon Leptin produziert, somit hast du mehr Hunger. Gehst du im Alltag viel, verbrennst du auch auf den Tag und die Woche gerechnet mehr Kalorien, viel mehr als beim Training. Mehr dazu in meinem Artikel über NEAT: https://www.getfitbylina.at/start/newsletter/neat/ .

 

4.Iss zu jeder Mahlzeit etwas Eiweißhaltiges dazu. 

Eiweiß sättigt besser und länger, außerdem lässt es deinen Körper und seine Funktionen besser arbeiten. Isst du eine Semmel mit Marmelade zum Frühstück, wirst du in kürzester Zeit wieder hungrig werden und den restlichen Tag zu mehr essen greifen. Eine Eierspeise hingegen hält dich lange satt und du wirst tendenziell weniger essen. Dazu kannst du dann immer noch deine Semmel (oder eine halbe) essen. Wir wollen ja nicht vollständig auf alles verzichten, denn das geht nie lange gut. 

Zusätzlicher Tipp: Wenn ich Lust auf etwas süßes hab (ja ich liebe auch Schokolade und co), esse ich statt zum Beispiel einer Tafel Schokolade, eine Topfencreme (Magertopfen mit Süßstoff und Zimt und natürlich mit Wasser verdünnt), dazu zum Beispiel Beeren und darauf dann ein bisschen Schokolade (meist zerstückelt hineingegeben). Somit hab ich dann meine Schokolade, aber nicht die ganze Tafel, aber auch mein Eiweiß in meiner Topfencreme. Es schmeckt nicht nur gut, sondern hält mich auch viel länger satt als die Schokolade allein.

 

5.Iss zu jeder Mahlzeit Gemüse dazu

Du bekommst somit nicht nur Ballaststoffe, die deine Verdauung anregen und dich lange satt halten, sondern auch Vitamine die deinen Körper besser arbeiten lassen und du hast größere Portionen, die nicht so viel Kalorien enthalten. Natürlich sollte die Menge der Restlichen Beilagen dementsprechend reduziert werden.

 

6.Werde dir bewusst welche versteckten Kalorien du zu dir nimmst.

...und versuche diese zu reduzieren. Das Glas Orangensaft, Die Milch und der Zucker zum Kaffee, die Handvoll Nüsse/Studentenfutter/Chips... von deinem Arbeitskollegen, die Portion, die deine Kinder übrig gelassen haben, die Schokolade, die auf der Straße verteilt wurde, das Dressing auf deinem Salat. Das alles sind versteckte Kalorien, die sich ziemlich hochrechnen können. Werde dir dessen bewusst, reduziere sie oder versuche Alternativen zu finden.

 

Bonus Tipp: Lerne Deinen Körper kennen

Jeder Mensch, jeder Körper, jede Psyche ist anders. Lerne auf deinen Körper zu hören, finde heraus wann du mehr Hunger hast, ob es wirklich Hunger ist, wo deine Stäken und Schwächen sind. Je besser du dich kennenlernst, desto besser kannst Du dich in Form halen.